Auf einer meiner Reisen sah ich aus dem Flugzeug einen
endlosen Strom von Menschen - auf der Flucht vor Menschen.
Details, wie Hautfarbe, Augen, Ohren, Arme oder Beine, waren aus dieser
Höhe nicht mehr zu erkennen. Der Einzelne mit seinen Ängsten
und Sorgen, mit seinen letzten Habseligkeiten, war aus der großen
Entfernung bedeutungslos - nichts weiter als ein kleiner Käfer
auf dem Weg in seinen Tod.
Wieder zuhause, versuchte ich diesem Erlebnis Form zu geben und entschloss
mich 1988 dazu, bei einigen meiner Skulpturen, für den Menschen
ein Symbol einzusetzen. Dies war die Geburtsstunde des "Menschlein".
Eine 28 Millimeter große Figur, im Kanon der Antike, die den Menschen
auf das reduziert, was ich an diesem Tage, aus dem Flugzeug heraus,
von ihm wahrgenommen habe. |
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Bei der Skulptur "Heimatlose",
die 1997 für drei Monate in der Zentralhalle der Royal
Academy of Arts in London zu sehen war, durchziehen Hunderte
dieser "Menschlein" das Tal des Leidens. Eine Gruppe von
drei "Menschlein" ist auf fast allen meinen Arbeiten zu
finden.
Auf Wunsch einiger Besucher meiner Ausstellungen biete ich das "Menschlein"
auch einzeln zum Kauf an: Vergoldet, versilbert und in Zukunft, (Verkaufsbeginn
wird noch bekannt gegeben), in einer weltweit limitierten, numerierten
und signierten Edition von 500 Stück, in massivem Gold.
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